Zoll und Exportkontrolle: Feind oder strategischer Partner?

Wenn wir an Zoll- oder Exportkontrollthemen denken, denken wir an Gesetze, komplizierte Abläufe, Anforderungen oder sogar Handelshemmnisse. Doch warum denken wir immer negativ? Vielleicht versuchen Sie Zoll- und Exportkontrolle in das Tagesgeschäft mit einzubinden. Trauen Sie Zoll- und Exportkontrolle mehr zu, als nur Restriktionen und komplizierte Prozesse. Binden Sie die Themen und Verantwortlichen in neue Prozesse und Entscheidungen mit ein. Vertrauen Sie uns! Entwickeln Sie Zoll und Exportkontrolle zum strategischen Partner und profitieren Sie von mehr positiven Möglichkeiten.

Wo soll das Zoll- und Exportkontrollteam sitzen?

Hier gibt es keine Patentlösung. Vielmehr spielt die Größe und Komplexität des Unternehmens, ihr globales Handeln, die Empfindlichkeit Ihrer Produkte und die Vermarktungswege eine große Rolle. Wichtig ist die Möglichkeit der schnellen Reaktion und Einbindung der Zoll- und Exportkontrollthemen in das Tagesgeschäft. So könnte z. B. die Eingliederung der Teams in die Compliance Struktur eine Möglichkeit sein. Ebenso die direkte Verbindung zur Geschäftsleitung kommt in Frage. Wichtig ist das operative Entscheidungen und die Aufsichtspflicht voneinander getrennt sind, so dass keine Interessenskonflikte entstehen.

Wie binde ich Zoll und Exportkontrolle in die operativen Geschäfte mit ein?

Zu aller erst sollten Zoll und Exportkontrolle fest im Unternehmen verankert sein. Das heißt, die Aufnahme der Themen in die Unternehmensstrategie und –philosophie. Nur wenn im Unternehmen die Wichtigkeit und Zusammenarbeit von Führungspersonen vorgelebt wird, treffen die Themen auf Akzeptanz in den operativen Abteilungen. Zudem sollten Zoll und Exportkontrolle in Unternehmensentscheidungen mit einbezogen werden. Standortwechsel, Produktverlagerungen, Produktneuaufnahmen, Lieferantenwechsel …. Sie finden Zoll und Exportkontrollthemen innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette. Regelmäßige Schulungen, Verbesserungsworkshops oder regelmäßige Email-Informationen an die betroffenen Mitarbeiter helfen die Sinne zu schärfen und die Mitarbeiter zu sensibilisieren.

Wie wird Zoll und Exportkontrolle zum strategischen Partner?

Halten Sie Ihr Zoll- und Exportkontrollteam nicht vom Tagesgeschäft fern. Zoll- und Exportkontrollmitarbeiter sollten das Tagesgeschäft Ihres Unternehmens verstehen. Es soll das Bewusstsein geschaffen werden, dass es nicht nur um Gesetzte, Anforderungen und stupide Abwicklung geht. NEIN! Es soll verstanden werden das Zoll und Exportkontrollthemen in das Tagesgeschäft mit einfließen können und die Verbindung einen reibungslosen Ablauf auf beider Seiten bewirkt.

Verteilen Sie Projekte an Ihr Zoll- und Exportkontrollteam in Kombination mit Ihren operativen Abteilungen. Lassen Sie Ihr Zoll- und Exportkontrollteam die Prozesse kennenlernen und bilden Sie z. B. KAIZEN Projekte. Wie verbessere ich einen Prozess, um auf beiden Seiten das Bestmöglichste herauszuholen, um alle Parteien zufrieden zu stellen.  

FAZIT:

Schärfen Sie die Sinne ihrer Mitarbeiter und erweitern Sie das Denken der Möglichkeiten. Lassen Sie kein Scheuklappendenken zu und vereinen Sie Gesetzte mit operativem Handeln. Schaffen Sie eine Zusammenarbeit der Abteilungen und somit die Integration von Pflicht und Tagesgeschäft. Sensibilisieren Sie beide Seiten. Das operative Geschäft, sowie Ihre Zoll und Exportkontrollmitarbeiter. Schaffen Sie das Verständnis warum wer was tut und versuchen Sie Prozesse auf Zoll- und Exportanforderungen abzustimmen. Zeigen Sie Verständnis für beide Seiten und bringen Sie diese zusammen.

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